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Award
aktualisiert am 14.02.2012 Oscar für Wissenschaftler von ARRI und Fraunhofer
Am 11. Februar 2011 zeichnete die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Firma ARRI und das Fraunhofer IPM mit einem Academy Award of Merit für den gemeinsam entwickelten ARRILASER Filmbelichter aus. Der Laser-Filmbelichter beweist ein hohes Maß an Ingenieurskunst, die ein kompaktes, nutzerfreundliches und wartungsarmes Gerät hervorgebracht hat, das gleichzeitig eine herausragende Geschwindigkeit und Bildqualität besitzt. Für das Design und die Entwicklung des ARRILASER Filmbelichters geht jeweils eine Oscar-Statue an Franz Kraus und Johannes Steurer von ARRI sowie an Wolfgang Riedel vom Fraunhofer IPM.
Der ARRILASER ist ein filmtechnisches Gerät, mit dem digitale Bilder auf Kinofilm belichtet werden. Dadurch wurde es seit einigen Jahren möglich, Spielfilme mit computergestützten Trickbearbeitungen in die bislang meist noch Celluloid-basierten Kinos zu verteilen.
Das Grundkonzept des ARRILASERs wurde maßgeblich durch das Forschungsteam um Wolfgang Riedel mitentwickelt, der als Projektleiter bei Fraunhofer IPM bereits einen sehr erfolgreichen Großformatbelichter für die Fotoindustrie entwickelt hatte.
Zu diesem Know-how kam nun das filmtechnische Wissen um die Bedürfnisse der Kinoindustrie durch ARRIs eigene Geräteentwicklung und Dienstleistung in der Filmbearbeitung. Erst das Wissen aus diesen beiden Welten erlaubte dem Team um Kraus, Steurer und Riedel, die notwendigen Spezifikationen eines Laser-basierten, hochwertigen und hochauflösenden Filmbelichters zu definieren. Nach nur zwei Jahren Entwicklungszeit wurden die ersten Prototypen eines solchen Laser-Filmbelichters im Jahre 1998 für Praxistests an Digital Domain in Los Angeles und an Computer Film Company in London geliefert. Heute ist der ARRILASER zum Standard in der Filmindustrie geworden und mit über 280 Einheiten im weltweiten Einsatz.
Die Idee von ARRI war, ein Gerät anzubieten, das in puncto Qualität jedem Hollywood-Anspruch genügt, gleichzeitig aber effizient genug ist, um auch bei knappen Filmbudgets wettbewerbsfähig zu sein. Der ARRILASER arbeitet schnell und ist dabei so kostengünstig, dass Filmproduzenten dies bald zu schätzen lernten. Früher wurden nur einzelne Spezialeffekt-Szenen am Computer bearbeitet. Der Rest eines Spielfilms wurde analog bearbeitet und geschnitten. Nun begann man damit, die kreativen Vorteile der digitalen Bearbeitung für den ganzen Spielfilm zu nutzen und die digitalen Daten am Ende mit einem ARRILASER auf Kinofilm zu übertragen. Dieses Verfahren ist viel schneller, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger, als man es vorher gewohnt war. Der ARRILASER ist dadurch ein Wegbereiter für die Digitalisierung der Film-Branche im großen Maßstab geworden.
Auch wissenschaftlich betrachtet war die Entwicklung des ARRILASERs ein voller Erfolg für das Fraunhofer IPM, denn es gab viele technologische Herausforderungen, die nur gelöst werden konnten, weil viele Wissenschaftler von den unterschiedlichsten Organisationen beteiligt wurden. Einige signifikante Fortschritte in den Spezialgebieten sind auf dieses gemeinsame Projekt zurückzuführen.
Im Anschluss an die Entwicklung des ARRILASERS nutzte Fraunhofer IPM diese Technologie noch für eine weitere Innovation: Mit dem ARCHE Laserbelichter konnte erstmals ein Farbmikrofilmbelichter entwickelt werden, um digitale Bilddaten – z.B. Dokumente – auf einem langzeitstabilen Analogfilm auszubelichten. Dieses System wird bereits seit Jahren vom Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut des Landesarchivs Baden-Württemberg in Ludwigsburg eingesetzt.
Dieser frühe Ausflug in die digitale Technologie ebnete später den Weg für weitere Innovationen. Der ARRILASER ist für sich schon ein Erfolg für das Münchner Unternehmen, aber er war auch die Grundlage für weitere digitale Projekte wie ARRISCAN und ARRIFLEX D-20.
Über ARRI: Die ARRI Gruppe ist der weltweit größte Hersteller und Verleiher von Filmkameras sowie von Produkten für digitale Filmbearbeitung und Beleuchtung. Heutzutage liegt der Fokus in der Entwicklung neuer digitaler Technologien, aber auch in der Optimierung von traditionellen analogen Arbeitsprozessen und der Erlangung von größtmöglicher Bildqualität durch die Kombination der besten Elemente aus analog und digital.
Kontakt: Catia Marini, Tel.: +49 89 3809 1382 ; eMail: cmarini@arri.de ; Web: www.arri.com
Über Fraunhofer IPM: Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM entwickelt maßgeschneiderte Messtechniken, Systeme und Materialien für die Industrie. Langjährige Erfahrung mit optischen Technologien und funktionalen Materialien bilden die Basis für Hightech-Lösungen in ganz unterschiedlichen Bereichen: von der Laser-Belichtungstechnik, über die optische Messtechnik, die Spektroskopie und Terahertz-Messtechnik bis hin zur Thermoelektrik und zu integrierten Sensorsystemen.
Info: Web: www.ipm.fraunhofer.de
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aktualisiert am 13.02.2012 Technischer Oscar® für Entwickler der Master Prime Cine-Objektive
Zwei Ingenieure von Carl Zeiss wurden am Abend des 11. Februars 2012 im Rahmen einer festlichen Zeremonie in Beverly Hills mit einem „Technischen Oscar®“ ausgezeichnet. Uwe Weber und sein im Jahr 2011 verstorbener Kollege Dr. Jürgen Noffke erhielten den renommierten Scientific and Engineering Award (Academy Plaque®) der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (©A.M.P.A.S.®) für die Mechanik und das optische Design der Master Prime Cine-Objektive, die von Carl Zeiss und dem Kamerahersteller ARRI gemeinsam entwickelt wurden. Der Anspruch von Carl Zeiss ist es, Filmemachern mit Objektiven ganz neue gestalterische Möglichkeiten zu eröffnen.
Seit 1931 vergibt die ©A.M.P.A.S.® den Preis an Unternehmen und Personen, die sich um die filmische Aufnahmetechnik besonders verdient gemacht haben. Die Academy verleiht die Sci-Tech Awards jedes Jahr im Vorfeld der bekannten Oscars® für Schauspiel und Regie. ARRI arbeitet bei der Entwicklung und Fertigung von Cine-Objektiven mittlerweile über 70 Jahre mit Carl Zeiss zusammen. Der enge Erfahrungsaustausch zwischen beiden Unternehmen und den Kunden ermöglicht erst die Entwicklung außergewöhnlicher Produkte wie z.B. der Master Prime Objektive, berichtet Franz Kraus, Vorstandsmitglied von ARRI.
Die Entwicklung der Master Prime Objektive basiert auf den Erfahrungen vieler erfolgreicher Cine-Objektive. Zahlreiche Oscar®-prämierte Filme wurden mit Objektiven von ZEISS gedreht. Z.B. der legendäre mit 17 Oscars® ausgezeichnete Kino-Dreiteiler „Der Herr der Ringe“.
Die Master Prime Objektivreihe kombiniert besonders hohe Lichtstärke, Bildschärfe, perfekte Kontrastwiedergabe und Farbtreue. Damit erfassen sie die Stimmung einer Szene sehr realitätsnah, egal ob Actionszene oder feine Mimik eines Schauspielers im Porträt. Auch schwer ausleuchtbare Szenen einer Stadt bei Nacht lassen sich mit den Master Prime Objektiven realisieren.
Damit erschließt die Master Prime Objektivreihe neue kreative Möglichkeiten für Kameramann und Regisseur. Die Präzisionsoptiken, die bei der Filmproduktion verwendet werden, müssen außerdem den härtesten Einsatzbedingungen standhalten, wie Hitze, Kälte, Vibrationen, Schocks, Sand, Regen, Schnee, Rauch oder Staub. Die robusten Master Prime Objektive waren die ersten hochgeöffneten Objektive mit einer hohen optischen Leistung für lichtstarke Objektive. Gerade deshalb kommen sie rund um den Globus bei zahlreichen Filmproduktionen zum Einsatz, unter anderem bei den Oscar®-prämierten Filmen „The Social Network“, „The Fighter“ und „The King’s Speech“. Die Cine-Objektive decken mit ihren Brennweiten nahezu alle an einem professionellen Set benötigten Bildwinkel ab und sind damit die umfangreichste Objektivreihe am Markt.
Carl Zeiss und ARRI haben die Master Prime Objektivserie im Jahr 2004 gemeinsam für die Kinokameras von ARRI auf den Markt gebracht. Sie werden von Carl Zeiss gebaut und von ARRI vermarktet.
Dies ist das dritte Mal, dass Innovationen von Carl Zeiss mit dem ©A.M.P.A.S.® Scientific and Engineering Award® anerkannt wurden. 1999 erhielt das Unternehmen für das Konzept und optische Design von Zoomobjektiven mit der Leistung von Festbrennweiten (Variable Prime) sowie 1987 für das Design und die Entwicklung von extrem lichtstarken Objektiven (Super Speeds) diese Auszeichnung.
Infos zur ARRI Gruppe: Die ARRI Gruppe ist der weltweit größte Hersteller und Verleiher von Filmkameras sowie von Produkten für digitale Filmbearbeitung und Beleuchtung. In seiner über 90-jährigen Firmengeschichte ist ARRI dabei in allen Kerngeschäften mit kontinuierlicher Innovation und revolutionären Technologien weltweit präsent. Heutzutage liegt der Fokus in der Entwicklung neuer digitaler Technologien, aber auch in der Optimierung von traditionellen analogen Arbeitsprozessen und der Erlangung von größtmöglicher Bildqualität durch die Kombination der besten Elemente aus analog und digital. Neben seinem digitalen Kamerasystem ALEXA, den LED-Beleuchtungslösungen und weltweit eingesetzten DI-Postproduktionsprodukten wie dem ARRISCAN und ARRILASER ist ARRI weiterhin bestrebt, neueste technische Entwicklungen in seine umfangreiche Produktpalette zu integrieren. In Anerkennung seiner bahnbrechenden Produkte erhielt ARRI bislang 17 Auszeichnungen (Statuetten und Technik-Oscars) von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.
Infos zu Carl Zeiss: Die Carl Zeiss Gruppe ist international führend in der Optik und Optoelektronik. Die rund 24.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010/11 einen Umsatz von 4,237 Mrd. Euro. In den Märkten Industrial Solutions, Research Solutions, Medical Technology und Consumer Optics trägt Carl Zeiss seit mehr als 160 Jahren zum weltweiten technologischen Fortschritt bei und fördert die Lebensqualität vieler Menschen.
Mit innovativen Technologien und Lösungen ist Carl Zeiss in den Bereichen Halbleitertechnik, Industrielle Messtechnik, Mikroskopie, Medizintechnik, Augenoptik und Markenoptik/Optronik erfolgreich. Weltweit präsent ist Carl Zeiss mit rund 30 Produktions- sowie über 50 Service- und Vertriebsstandorten in über 30 Ländern. Die Carl Zeiss AG ist zu 100 % im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Sitz des 1846 in Jena (Thüringen) gegründeten Unternehmens ist Oberkochen (Baden-Württemberg).
Kontakte: Carl Zeiss, Photo- und Filmobjektive, Tel. +49 07364 20-4694, eMail: to.brandstetter@zeiss.de ; Web: www.zeiss.de/presse
ARRI, Catia Marini, Tel.: +49 89 3809 1382; eMail: cmarini@arri.de ; Web: www.arri.com/press
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aktualisiert am 23.01.2012 Engineering Emmy Award für P2
Panasonic wurde auf der CES 2012 in Las Vegas für seine wegweisende Entwicklung austauschbarer Solid-State-Medien für Videokameras und –Recorder mit dem Engineering Emmy Award ausgezeichnet. Die Emmy-Vergabe an Panasonic bezieht sich speziell auf die Entwicklung des Video-Aufnahmeformats P2.
2003 führte Panasonic die P2-Aufzeichnungsmedien mit begleitender Hardware im Markt ein. Dateibasiert und mit direkten Bearbeitungsmöglichkeiten in IT-Systemen stellen die P2-Speicherkarten eine wesentliche Verbesserung des Workflows dar. Neben einer generell höheren Zuverlässigkeit des neuen Aufzeichnungsverfahrens verringern sich durch den Wegfall mechanischer Komponenten bei Camcordern und Recordern auch Wartungs- und Betriebskosten. Seit dieser Zeit hat Panasonic über 220.000 P2-basierte Geräte verkauft.
Der Ersatz der mechanischen Kassettenlaufwerke durch P2-Speicherkarten hat das Volumen, das Gewicht sowie die Wartungskosten, und damit auch die gesamten Systemkosten (TCO) der Videogeräte, erheblich reduziert. Die Produkte auf P2-Basis lassen sich auch unter anspruchsvollen Bedingungen einsetzen und sind im Vergleich zu mechanischen Band-, Festplatten- und Optical-Disk-Systemen widerstandsfähig gegen extreme Temperaturen, Stöße und Vibrationen. Durch ihre kontinuierliche Wiederverwendung, ohne Verschlechterung der Qualität, senken P2-Karten mit zunehmender Nutzung die Kosten von Videoaufnahmen.
Alle P2-Karten bestehen aus hochwertigen Solid-State-Speichern und einem Gehäuse aus Aluminiumdruckguss. Darüber hinaus bieten P2-Karten während der Aufnahme sofortigen Datenzugriff sowie eine vollständige Datenkompatibilität mit allen P2-Camcordern und Workflow-Tools.
Die Fortschritte in der Herstellung von P2-Karten umfassen eine von 2 GByte auf mittlerweile 64 GByte gesteigerte Speicherkartenkapazität bei gleichzeitig sinkenden Preisen und Übertragungsraten bis zu 1,2 GBit/s sowie die Entwicklung leistungsfähigerer Codecs, wie z.B. dem Master-Qualität 10-bit 4.2.2 AVC-Intra Codec und dem erst kürzlich vorgestellten AVC-Ultra Codec. AVC Ultra ist eine Kompressionsplattform, die nicht nur eine 4:4:4-Qualität in 4K bereitstellt, sondern auch niedrigere Bit-Raten zur Verarbeitung von typischen professionellen Videoanwendungen bietet.
Über Technology and Engineering Emmy Award: Seit 1948 ehren die „Technology and Engineering Emmy Awards“-Auszeichnungen die fortschreitende Entwicklung und Innovation in der Broadcast-Technologie. Sie werden an Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen für technologische Errungenschaften vergeben, die maßgebliche Auswirkung auf die Fernsehtechnik haben. Panasonic hat insgesamt bereits 16 Emmys gewonnen, darunter zwölf Auszeichnungen für wichtige Weiterentwicklungen im Bereich der digitalen Videotechnik.
Über P2-Medien: P2-Speicherkarten nehmen Videoinhalte so wie digitale Fotokameras auf Speicherkarten auf. Sie speichern die sequentiellen Bild- und Tonaufnahmen als Computer-Dateien. Dadurch lassen sich diese Dateien sofort von Computerprogrammen bearbeiten oder auf andere Computer-Speichermedien übertragen, ohne Einschränkung durch den Einsatz proprietärer Video-Decks oder durch die mit Echtzeit-Übertragungen verbundenden Wartezeiten. Das per Objektiv und Mikrofon eingefangene Material kann direkt auf der P2-Karte bearbeitet werden, ohne dazu die Daten auf einen Computer übertragen zu müssen. Da P2-Karten Bild und Ton in universell austauschbaren MXF-Containern verpacken, lassen sie sich sofort per Software in passend konfigurierten Windows- und Macintosh-Computern verwenden. Die früher übliche Erfassung und Digitalisierung des aufgenommenen Materials ist nicht mehr notwendig.
Über Panasonic: Die Panasonic Corporation ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion elektronischer Produkte für eine Vielzahl von Kundenbedürfnissen im privaten, geschäftlichen und industriellen Bereich. Der in Osaka, Japan, ansässige Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. März 2011) einen konsolidierten Netto-Umsatz von 8,69 Billionen Yen/ 79 Milliarden EUR. Die Aktien des Konzerns sind an den Börsen in Tokio, Osaka, Nagoya und New York (NYSE: PC) notiert.
Info: Panasonic, ProAV (Broadcast), Nela Pertl, Tel.: +49 611 235-459 ; eMail: nela.pertl@eu.panasonic.com ; Web: www.panasonic.com oder www.panasonic.net
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