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Medienleute und Event-Technik
mit Blick auf die neuesten Forschungsergebnisse und Zukunftsprognosen

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Zukunftsprognosen und ihre Erstellung

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Kurzbeschreibung

Ausgabe/
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Blick nach vorn in der Halbleiterbranche:

Krise? Welche Krise, bitte?

Von Phil Knurhahn

Der Fachverband Electronic Components and Systems im Zentralverband der Elektro- und Elektronikindustrie hatte zu seiner jährlichen Vorausschau für die nächsten Jahre geladen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage zwischen Eurokrise und Tsunami-Chaos ein hoch interessantes Thema, denn die Halbleiterindustrie mit ihrer gewaltigen Hebelwirkung in alle Branchen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und IT-Technik ist als Schlüsselindustrie von überlebenswichtiger Bedeutung für alle industriellen Volkswirtschaften.

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1-2011

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Kampf um Galliumarsenid

Von Dillan O. Klipstain

Hinter den EU-Kulissen tobt ein Kampf um die künftige Bedeutung und Nutzung des Halbleitermaterials Galliumarsenid (GaAs). Hintergrund sind Vorstöße zunächst aus Norwegen (2007) und dann aus Dänemark (2009), die Verwendung von "Arsen und seinen Verbindungen" in der Elektronikindustrie vollständig zu verbieten. Für die seit kurzem geltenden neuen europäischen Regelungen im Rahmen des REACH-Prozesses, auf den wir noch speziell eingehen werden, soll künftig eine gesonderte Zulassungspflicht für GaAs beschlossen werden.

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14-2010

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Elektronik rund ums Auge: Sehkraft dank Silizium

Innovationen, die Patienten
vor und nach dem Erblinden helfen sollen

Von Phil Knurhahn

Silizium erweist sich auch in der Medizintechnik als unentbehrlicher Grundstoff. Wir berichten hier über zwei Entwicklungen, die sehr spezielle Chips einsetzen, um Erblindung teilweise wieder rückgängig zu machen oder die Gefahr einer Erblindung zumindest unter Kontrolle zu halten. Im ersten Fall geht es um ein Retina-Implantat, mit dem etwa 10 % Sehfähigkeit bei Erblindeten wieder hergestellt werden kann. Im zweiten Fall berichten wir über eine Kunststofflinse, die auf das Auge aufgesetzt wird und kontinuierlich den Augendruck überwacht, um die Gefahr eines Glaukoms einzugrenzen.

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13-2010

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Nanosensoren organisieren sich zu Netzen

Auf der INSS 2010 in Kassel wurde über neue Zukunftstechnologien diskutiert

Von Klaus H. Knapp

Es sind Ausblicke in die Zukunft, die die International Conference on Networked Sensing Systems (INSS) seit nunmehr sieben Jahren liefert. Sie bewegt sich in einem aufstrebenden Arbeitsfeld, von dem das Massachusetts Instituts of Technology MIT sagt, dass es zu den zehn wichtigsten Zukunftstechnologien überhaupt gehört. Nach Meinung der Forscher werden solche Sensornetze tief greifende Veränderungen in unserem Leben verursachen, die ähnlich revolutionierend sind wie seinerzeit die Erfindung des Autos durch Gottfried Daimler oder des Computers durch Konrad Zuse (der jetzt gerade hundert Jahre alt geworden wäre).

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12-2010

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Ideen allein machen noch keine Zukunft:

Entscheiden werden wirtschaftliche Überlegungen

Von Klaus H. Knapp

In der letzten Ausgabe der "Zukunftsprognosen" stellten wir einige spektakuläre Ideen für die Zukunft der Elektronik vor. Einige davon führen bis an die physikalischen Grenzen der Machbarkeit, andere sind Optionen, die sich der Maxime "billiger, schneller, einfacher" stellen müssen. Das gilt vor allem für neue Ideen, die abseits des klassischen Mainstreams und der daraus erarbeiteten Halbleiter-Roadmap liegen. So bedarf es schon am Anfang einer kurzen Analyse zur Stichhaltigkeit und praktischen Brauchbarkeit dieser Optionen.

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11-2010

1,98 €

 

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Neue Ideen für eine neue Elektronik?

Die jetzt vorliegenden Grundelemente zeigen in verschiedene Richtungen

Von Phil Knurhahn

Sammelt man einmal die interessantesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse der letzten drei Jahre aus Physik und Elektronik, schüttelt sie ein wenig durcheinander und sucht sie dann nach Anwendungen neu zu sortieren, dann kommt ein auffälliges Bild heraus: Der Transistor, so wie man ihn seit 50 Jahren im Prinzip kennt, verändert sein Gesicht. Soweit es die durch Miniaturisierung erzwungenen Veränderungen angeht, hat er das schon immer getan. Jetzt aber kommen neue Grundideen hinzu, die sich bisher kaum aus der langfristigen Roadmap erklären lassen. Wir meinen völlig neue Denkmodelle, die sich im Labor bereits als machbar erwiesen haben.

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10-2010

1,98 €

 

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Wer kommt an die Weltspitze?

Amerika sorgt sich um seine Vormachtstellung

Von Phil Knurhahn

Die amerikanische National Science Foundation ist gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre dem amerikanischem Präsidenten und dem Congress einen Report vorzulegen, der sich mit den Indikatoren für die technische Entwicklung weltweit und im Besonderen in den USA beschäftigt. Solche Indikatoren basieren auf quantitativen Zahlen und deren Bewertungen, aber auch auf Einschätzungen auf den Gebieten der Wissenschaft und des Ingenieurwesens.

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09-2010

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Marktprognosen und ihre Anfälligkeit

Brechen Basiszahlen ein, müssen Prognosen
überarbeitet werden

Von Phil Knurhahn

Der ganz überwiegende Teil heutiger Prognosen beschäftigt sich mit Markterwartungen. Das gilt ganz besonders für hochvolatile Märkte, bei denen veränderte Basiszahlen zwangsläufig zu schnellen Korrekturen führen. In solchen Märkten sind mindestens halbjährliche Updates üblich. Aber auch neue Märkte, für die noch kaum belastbare Marktdaten vorliegen, sind oft eher von Hoffnungen geprägt als von Fakten: Hier sucht man als Zahlenbasis häufig Parallelen aus früheren Markteinführungen, zumal Marktumfragen kaum brauchbare Zahlen liefern - die Märkte gibt es ja noch nicht. Ein Beispiel für solche "neuen" Gebiete sind die ersten vorliegenden Prognosen über die Entwicklung des Weltmarktes für 3D-Fernsehgeräte, die jetzt erst auf den Markt kommen. Ein Beispiel für Prognosen in hochvolatilen Märkten sind die halbjährlichen Markteinschätzungen der WSTS (World Semiconductor Trade Statistics), die vom deutschen ZVEI genutzt werden, um auch für den heimischen Markt und Europa daraus Details abzuleiten.

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08-2010

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Von der Idee zur Verifizierung

Wie man zusammengesetzte Trends in Geschäftsvorgaben umsetzt

Von Klaus H. Knapp

In der vorhergehenden Ausgabe unserer Serie haben wir gezeigt, wie Puzzlebausteine zu Trendbildern zusammengesetzt werden. In diesem Bericht wollen wir untersuchen, wie sich daraus zeitliche Vorgaben und strategische Überlegungen entwickeln. Dafür stand uns in einem Gespräch der Leiter von IBM Research Zürich, Dr. Matthias Kaiserswerth, zur Verfügung. In dem kleinen Ort Rüschlikon, nahe Zürich, wird nicht nur Grundlagenforschung betrieben. Hier arbeitet man auch gemeinsam mit Industrie- und Hochschulkreisen an anwendungsorientierten Themen. Die Arbeiten in Rüschlikon drehen sich vor allem um künftige Chiptechnologien, um Nanotechnologie, um System- und Speichertechniken, um das Thema Supercomputer, um Sicherheit und Datenschutz sowie Risikobewertung. Weitere Themen sind die Optimierung von Geschäftsmodellen und deren Transformation in die Praxis. Dr. M. Kaiserswerth ist Honorarprofessor der Universität Nürnberg-Erlangen. Auf seine heutige Stellung als Direktor des IBM-Forschungslabor bei Zürich wurde er 2006 berufen, nachdem er schon vorher lange in Rüschlikon gearbeitet hatte.

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07-2010

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Das Ideenpuzzle

Wie man heute Ideen und Trends ergründet

Von Klaus H. Knapp

In den vorausgegangenen fünf Beiträgen haben wir Zukunftsforscher und Forschungsinstitute aus den vergangenen fünfzig Jahren vorgestellt und auch ein paar gezielte Prognosen ausgebreitet. Wir haben dabei nicht erörtert, wie man sich die entscheidenden Informationsbausteine jenseits von Statistiken beschafft, aus denen man dann eine Unternehmenszukunft gestalten kann. Da die dafür notwendigen Entwicklungsvorhaben oft langfristige Investitionen erfordern, ist hier Gründlichkeit gefragt. In diesem Bericht zeigen wir, wie ein Weltkonzern gesellschaftliche, wirtschaftliche und technische Ideen und Trends  erfasst und in konkrete Forschungs- und Entwicklung münden lässt. Dafür haben sich bei IBM in der Schweiz zwei Wissenschaftler für Gespräche zur Verfügung gestellt.

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06-2010

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Prognosen für das 21. Jahrhundert

Die ersten Treffer, die langfristigen Ansichten

Von Klaus H. Knapp

Gibt es Persönlichkeiten, die auch heute trotz aller vorgetragenen Einwände gezielt technischen Prognosen über Neues erbringen? Die sich vielleicht damit auch einen Namen machen, so wie seinerzeit Dennis Meadows, der heute noch zu den gefragten Analytikern gehört? Und warum stehen die nicht in der Zeitung? Zukunft interessiert doch, wie wir gelernt haben! Es gibt sie: In Japan und in den USA und in England (und sicher auch noch in anderen Ländern). Wir haben zwei (genau genommen drei) davon ausgewählt und wollen Ihnen einige dieser Prognosen auch vorlegen. Für weiter gehende Prognosen liefern wird dann die Quellenangaben.

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05-2010

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Zukunft im Rückblick

Frühe Prognosen auf die Jahrtausendwende - und was daraus geworden ist

Von Klaus H. Knapp

Der Autor hat in den 70er Jahren zusammen mit einigen Kollegen den Versuch gemacht zu haben, 50 technische Prognosen auf das Jahr 2000 zu erstellen. Im Nachherein gesehen waren wir leichtfertig: Meinten wir einen funktionierenden Prototyp oder hatten wir bereits ein kommerziell nutzbare Produkt im Auge? Meinten wir genau die Jahrhundertwende? Legt man den Prototyp zu Grunde und das exakte Datum, dann kann man heute sagen: 2/3 der Prognosen gingen in Erfüllung, 1/3 waren Flops.

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04-2010

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Blick in die Glaskugel

Wie man Prognosen auf der Basis bestehender Trends machen kann

Von Klaus H. Knapp

Der Wunsch, in die Zukunft zu sehen, ist im Menschen tief verwurzelt. Die Beliebtheit von Horoskopen, die Faszination kryptischer Weissagungen aus vergangenen Jahrhunderten legen dafür Zeugnis ab. Naturwissenschaftler und Ingenieure, Politiker und Soziologen hätten es aber gerne etwas Konkreter als es das Lesen aus Kaffeesatz erlaubt. Seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat man Methoden entwickelt, bestimmte Wahrscheinlichkeiten für das Eintreffen von Vorhersagen zu formulieren. Damit genügen sie höheren Ansprüchen, sind aber natürlich nicht frei von Fehlern: Treten "Brüche" in den erwarteten Entwicklungen ein, sind auch die Prognosen falsch. Wir berichten hier über frühe Prognosen aus den 60er und 70er Jahren, die sich auf die magische Jahreszahl 2000 bezogen und auch darüber hinausgingen. Unseren Lesern ermöglichen wir damit eine eigene Einschätzung über den Nutzen solcher Vorhersagen auf der Basis der eingetroffenen und nicht eingetroffenen Ereignisse.

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03-2010

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Spezialthemen für die Zukunftforscher

Hier sind schneller konkrete Ergebnisse zu realisieren

Von Klaus H. Knapp

Zukunftsforschung - vor allem aber die Prognose auf künftige Entwicklungen - hat sich zu einem eigenen Wirtschaftszweig entwickelt. Die Mehrzahl der Forschungsinstitute (in Deutschland z.B. das IFO-Institut oder das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel) haben dabei die wirtschaftliche Entwicklung im Auge. Sie dienen u.a. den Regierungen als Ratgeber und haben Einfluss auf die wirtschaftlichen Entscheidungen der Politiker. Doch gerade hier sind die Prognosen sehr störanfällig, weil oft an Börsenerwartungen geknüpft und die Börsen unterliegen nun einmal der Spieletheorie, sind oft nichts anderes als Wetten auf die Zukunft. Wir wollen hier eher gesamtheitliche und technische Prognosen in den Vordergrund stellen - letztere stehen immerhin auf soliden physikalischen Grundlagen.

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02-2010

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Systematik statt Bauchgefühl

Methodisches Vorgehen
kann aber Flops nicht grundsätzlich ausschließen

Von Klaus H. Knapp

Der Blick in die Zukunft ist seit tausenden von Jahren ein Menschheitswunsch: Von den alten Griechen über Nostradamus bis in die Neuzeit war der Rat von Weisen (und vermeintlich Weisen) gefragt. Klar und eindeutig vermochte niemand die Zukunft zu lesen: Doppeldeutigkeit war lange die Lösung des Dilemmas - nachträglich konnte man die Interpretation immer so auslegen, dass sie zutreffend war. Wir wollen mit dieser Serie für den interessierten Leser zunächst einen Einblick geben in die Gruppe der Akteure, die mit ihren Arbeiten im Hintergrund zum Teil die große Politik beeinflusst haben - und wie sie vorgingen. Später zeigen wir an einer Prognose Details auf und bewerten sie. Und ganz zum Schluss der Serie werden wir darlegen, wie ein Weltkonzern sich heute seine eigene Zukunft gestaltet.

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01-2010

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